Mein Garten und ich

Tulpen

Der Frühling ist nicht nur Erdbeer- und Spargelzeit (yammi!) sondern auch Gartenzeit! Zumindest für einige von uns. Doch wie sieht es eigentlich in den Gärten aus? Und was treiben wir so den Frühling und Sommer in unseren heißgeliebten Hintergärten? Mit dem Thema habe nicht nur ich mich beschäftigt, sondern auch die Inhaber des Blogs Bambus-Discount
, die nach den persönlichen Vorlieben und Beziehungen zwischen uns und dem Garten fragen.

Stiefmütterchen

Ertragsreich sollte es sein

Mein Garten und ich – das ist momentan leider eine „Fernbeziehung“, da ich aufgrund eines kleinen Apartments nur einen Balkon zur Verfügung habe. Aber hier pflanze ich Kräuter, Gemüse und Blumen um dem Ganzen etwas Farbe und Gemütlichkeit zu verleihen. Ich finde es toll. Wenn man etwas für seine harte Arbeit bekommt und es ist schön zu sehen, wie Gemüse und Blumen aus den eigens gepflanzten Samen entstehen. Außerdem liebe ich es, mit selbst angepflanzten Sachen zu kochen – es schmeckt irgendwie immer etwas besser. Ansonsten ist meine Beziehung zu meinem Garten sehr relaxt. In der Heimat haben wir einen schönen, großen Garten, der Unmengen Platz liefert für Kartoffeln, Erbsen, Möhren, Salat, Zwiebeln, Erdbeeren und noch vielem mehr. Diese benötigen zwar Arbeit und pflege, aber durch den leckeren Ertrag wird man ja ausgiebig belohnt.

Blumenwiese

Blütenmeer und Bienenschutz

Wenn der Rasen mal etwas länger wird, stört mich das nicht (meine Großmutter ist da eine andere Geschichte), aber es bleibt immer alles im Rahmen. Mir ist die Zeit im Freien definitiv zu kostbar um den Rasen mit einer Nagelschere zu trimmen. Was ich neben frischen Kräutern und Gemüse an einem Garten liebe ist Farbe. Also dürfen Blumen natürlich nicht fehlen. Eines meiner Lieblingsblumen ist das Stiefmütterchen, von dem einige in meinem Heimatgarten zu finden sind. Aber grundsätzlich finde ich alles was blüht und Farbe hat darf gerne in meinem Garten bleiben.

Deswegen bin ich auch gar nicht immer auf das regelmäßige Unkraut jäten bedacht. Denn sollt Unkraut kann wunderschön blühen (wie zum Beispiel Löwenzahn oder wildwachsender Mohn– viel zu schön um alle rauszureißen). Deswegen gehört ein Teil des Gartens auch den Blumen. Hier habe ich einfach fröhlich mehrere Samenpäckchen mit gemischten Blumen verstreut, die im Spätfrühling und Sommer eine Mini-Wildblumen-Wiese bilden. Sieht toll aus und ist vor allem für die Natur richtig gut! In denen von perfekt getrimmtem Buchsbaum regierten Gärten, finden Bienen und andere Insekten kaum Nahrung. Mit einer Wildblumen-Wiese kann man dem Ganzen vorbeugen und etwas für unsere Umwelt tun- und dafür bekommt man einen tollen Blick auf ein buntes Farbenmeer mit fröhlich umher fliegenden Bienen ganz umsonst.

Meine Beschäftigungen im Freien sind daher ausgeglichen. Etwas Arbeit hier – entspannen da. Ich liebe es an warmen Sommerabenden draußen zu essen oder zu Grillen. Außerdem liege ich an meinen freien Tagen gerne in der Sonne und lese ein gutes Buch. Oft geht es hier nach der Devise: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. GArtenarbeit ist oft bei mir schon am frühen Morgen erledigt, denn hier ist es noch schön kühl draußen und es arbeitet sich einfach leichter. Außerdem lässt es mir den Rest des Tages Zeit um die schönen Seiten eines Gartens zu genießen.

Der perfekte Garten

Jetzt wisst Ihr also, wie meine Beziehung zum Garten Aussieht. Ich scheue nicht die Arbeit, finde aber auch, dass Entspannung (mit einem Blick auf unberührte Natur) genauso dazu gehört. Blumen, Gemüse, Kräuter und auch mal etwas wucherndes Gras machen für mich einen perfekten Garten aus. Ich kann es deshalb kaum erwarten, wenn ich mein eigenes Haus habe und nicht mehr auf einen kleinen Balkon ausweichen muss! 🙂 Für mehr Anregungen zu den Beziehungen zwischen Menschen und Ihren Gärten findet Ihr bei der Blogparade. Schaut schnell vorbei!

Kirschblüten

Kommentare

3 Kommentare zu Mein Garten und ich

  1. Finde den Gedankengang einfach klasse: Nicht die Anstrengung der Arbeit steht im Vordergrund, diese wird ja schließlich durch den Ertrag relativiert 🙂

    Vielen Dank Kathi für diesen tollen und absolut lesenswerten Artikel!

    Liebe Grüße

    1. Vielen Dank Arthur! Man sollte sich auf jeden Fall die Zeit gönnen und im Freien relaxen – wieso auch sonst die Arbeit um einen schönen Garten zu haben, richtig? 😉
      Viele Grüße!!

  2. Ein sehr schöner Artikel zum Thema „Gartenliebe“. Ich habe nun auch endlich einen eigenen kleinen Garten und muss sagen, dass der schöne Anblick jede Arbeit Wert ist. Die Arbeit im Garten kann sogar richtig erden. Ich stimme dir zu, dass das Gras aus mal etwas wilder wachsen kann. Trotzdem kommen die Beete oder Blumen gerade bei einem frisch gemähten Rasen sehr schön zur Geltung. Für jeden, der einen kleineren Garten besitzt empfehle ich hier die praktischen Handrasenmäher!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.