Die wichtigsten Grundregeln beim Streichen

Streichen

Bei den ersten zarten Frühlingsanzeichen und Sonnenschein man doch am liebsten direkt in die Mitte des Frühlings hüpfen. Im Frühling scheint man so viel mehr Möglichkeiten zu haben – man kann den Garten gestalten, den Balkon aufhübschen und tolle DiY-Projekte im Freien durchführen. Im Winter bleibt vieles auf der Strecke liegen. Aber da wir uns mit großen Schritten den Frühling nähern, habe ich mir gedacht, dass jetzt genau die richtige Zeit zum Streichen ist. So kann ich mich handwerklich betätigen und meine Wohnung braucht wirklich einen neuen Anstrich. Ich bin nämlich gerade umgezogen und der Vormieter hatte leider kein Wissen über die Grundregeln beim Streichen. Damit mir nichts passieren kann, habe ich mich schon einmal im Vorfeld über die wichtigsten Regeln, Tipps und Tricks informiert, die ich natürlich gerne mit euch teile. Vielleicht findet Ihr ja auch die Motivation für einen neuen Anstrich. Holt euch doch mit Frühlingsfarben die gute Laune ins Haus!

Welche Farbe kaufen?

Gute Frage – bei der Farbwahl kann ich euch natürlich nicht behilflich sein. Das müsst Ihr schon ganz alleine schaffen. Allerdings kann ich euch den Rat geben: Falls Ihr euch für bunte Farbe entscheidet, lasst diese bereits im Baumarkt anmischen- So könnt Ihr sichergehen, dass Ihr den Ton bekommt, den Ihr auch möchtet. Außerdem: Falls Ihr mehrere Eimer braucht, kauft diese wenn möglich zusammen. Denn selbst bei den Profis im Baumarkt, kann es zwischen den verschiedenen Käufen zu minimalen Unterschieden kommen. Als Faustregel gilt hier: Pro m² ungefähr 170 ml Farbe.

Die richtige Vorbereitung ist die halbe Miete

Hat man die Farbe gekauft, geht es ans Vorbereiten. Natürlich sollte vorher alles sorgfältig abgeklebt sowie der umliegende Boden mit Papier oder Malervlies ausgelegt sein, damit keine Farbspritzer auf den Boden kommen.

Streichen

Mit der richtigen Ausrüstung wird das Streichergebnis optimal

Die Wandart spielt eine wichtige Rolle

Vor dem Streichen sollten auch die Wände noch einmal näher in Augenschein genommen werden. Gestrichen werden können in der Regel sowohl Tapeten als auch Putz. Testet zuvor, ob der Putz nicht brökelt (einfach ein Klebeband ruckartig von der Wand abziehen. Bliebt etwas am Klebeband hängen, sollte die Wand abgewaschen und mit Tiefengrund vorbereitet werden. Ebenso gilt dies für Wände, die mit einem Kalkanstrich versehen sind. Bei Tapeten kann es zu Schwierigkeiten mit Foto- und Mustertapeten kommen. Falls eine Tapete beschädigt ist, muss die komplette Tapete vor dem Anstrich entfernt werden, da die Beschädigungen trotz neuer Farbschicht sichtbar bleiben.

Endlich geht es los: Das Streichen

Jetzt kommen wir auch endlich zum eigentlichen Thema: dem Streichen ansich. Die Wandfarbe vor dem Auftragen gut mit einem Holzstab umrühren, damit auch alle Farbpigmente gleichmäßig verteilt sind. Die Farbe auf eine Farbrolle (Lammfell eignet sich am besten) auftragen und überschüssige auf einem Abstreifgitter abstreifen. Nun in gleichmäßigen Bewegungen die Wand streichen. Mit der „Nass-in-Nass“-Methode vermeidet man Übergänge, die nach dem Trocknen sichtbar werden. Gemeint ist hiermit, dass man die Farbe in die schon aufgetragene, aber noch nicht getrocknete Farbe hineinmalt. Kleine Flächen und Ränder lassen sich präzise mit einem Pinsel bearbeiten. Falls ein zweiter Anstrich nötig ist, die Farbe unbedingt komplett trocknen lassen.

Ich hoffe ich kann euch mit diesen Tipps etwas helfen. Ich werde mich jetzt langsam an die Vorbereitungen begeben, bisher stehen nämlich nur die Planungen, sogar bei der Farbe habe ich mich noch nicht entschieden. Aber es wird wahrscheinlich schlichtes beige mit einem frühlingshaften, zarten Gelb. Zu welchen Farben greift Ihr diesen Frühling?

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.